Collin – Deutscher Schäferhund

COLLIN hat es geschafft!

Am letzten Samstag ist er nach Hause gefahren – und bekommt alles, was sein Schäferhundherz begehrt!

Machs gut mein Schnackel, ich wünsche Dir eine so unendlich schöne und gemeinsame Zeit mit deinen Menschen zusammen !

Nun hat die Warterei ein Ende und Du brauchst nicht mehr traurig sein – !

02.11.2011 / Bea

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   Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, unkastriert

Wurftag: 19.04.2007

in der Station seit: August 2011

Paten: noch keine  

 

 

Bis zum August 2011 war Collins Leben absolut in Ordnung. Herrchen, Frauchen, erwachsenes Juniorfrauchen, kleiner Kumpelhund, Haus, Garten, geregelte Mahlzeiten, genügend Auslauf, ausreichende Beschäftigung – doch dann änderte sich innerhalb von 24 Stunden sein ganzes Leben.  Seine Familie hatte beschlossen ihre Heimat zu verlassen. Sie nahmen alles mit, nur Collin nicht. Den kleinen Hund schon, nur – Collin nicht. Die Lieblingsklamotten, die Möbel, das Auto, nur – Collin nicht.

Und es hatte ihm auch niemand erzählt, dass er fortan ohne seine vertraute Umgebung und ohne seine Menschen leben sollte. Warum auch?

Und deshalb ist Collin bei uns in der Station. Spannend, oder? Oder schon Alltag im Umgang mit unseren Familienmitgliedern?

Collin ist ein sehr schöner Rüde, mit SV-Papieren, durchgeimpft, gechippt – das ganze Programm. Leider kann ihm seine von uns informierte Züchterin auch nicht helfen. Adel verpflichtet vielleicht, hilft aber in der Praxis nicht unbedingt .

Ein paar kleine Ecken und Kanten hat Collin, aber die sind schnell aufgezählt: keine Katzen, keine kleinen Kinder und andere Rüden nur sehr bedingt.

In allen anderen Bereichen des Lebens ist er fit. Autofahren, alleine bleiben, an der Leine laufen, sich hundlich benehmen, all das kann er ohne wenn und aber.

Collin hat einen ausgeprägten Spiel- und "Arbeits"willen, wie man im Fachjargon so schön sagt. Er wäre durchaus für den Hundesport geeignet.

Die ersten Tage waren sehr schwer für ihn. Traurig und einsam saß er da und seine braunen Augen fragten jeden, wann er wieder zurück nach Hause käme. Als ihm dämmerte, dass die Anwtwort NIE hieß, wurde Collin wütend. Er bellte seine Trauer und Entäuschung heraus, schrie uns förmlich sein Unverständnis und seine Verzweiflung entgegen.

Inzwischen hat er sich vorerst in sein Schicksal gefügt. Er hofft nun auf einen schnellen Umzug zu neuen Menschen, die ihn immer und ewig lieben werden.

 Collin sollte nicht allzu lange in der Station bleiben – er kann so wie er ist locker umziehen.

Bewerbungen – bitte an Sekretariat Schäferhund Collin, Sprechzeiten täglich ab 14:00 Uhr.

Beatrice Hoff, im September 2011

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